Meldung vom 26.04.2019

Saisonrückblick: Spannung bis zur letzten Sekunde

Kurztext (338 Zeichen)Plaintext

Die Erfolgsgeschichte der Erste Bank Eishockey Liga wurde in ihrem 16. Jahr um einige Kapitel erweitert. Die Playoffs hätten kaum spannender verlaufen können, wurden doch gleich 15 Spiele erst in der Verlängerung entschieden. Mit der bestbesuchten Finalserie in der Liga-Geschichte wurde auch ein weiterer Rekord gebrochen.

Pressetext (4067 Zeichen)Plaintext

Am Mittwoch ist die Erste Bank Eishockey Liga-Saison 2018/19 mit dem insgesamt 31. Meistertitel in der Vereinsgeschichte des EC-KAC zu Ende gegangen. Die Kärntner setzten sich im sechsten Finalspiel gegen die spusu Vienna Capitals vor heimischer Kulisse 3:2 nach Verlängerung durch. Damit gab es in den letzten vier Saisonen vier verschiedene Meister. Im gleichen Zeitraum standen alle aktuellen Teams zumindest einmal im Playoff, dabei zogen acht verschiedene Teams (EHL, G99, HCB, KAC, RBS, VIC, VSV, ZNO) ins Halbfinale ein. 
 
Zum zehnten Mal in Folge mehr als 1 Million Zuseher
Zu Saisonbeginn stellte Vizemeister Wien die eigene Bestmarke von zwölf Siegen in Serie ein, am 26. Oktober wurden sie ausgerechnet vom KAC mit 7:2 gestoppt. Mit insgesamt 2.260 Toren wurde in dieser Saison auch ein neuer Torrekord aufgestellt, Fehervar-Stürmer Zack Philipps erzielte Mitte November sogar das 25.000ste Tor in der Liga-Geschichte.  
 
Die Fans machten die Saison 2019/20 ebenfalls zur Erfolgsstory. Insgesamt 1.102.815 Besucher strömten zu den Spielen der Erste Bank Eishockey Liga. Das macht einen Schnitt von 3.124 Fans pro Match und ist zugleich das zweitbeste Ergebnis in den letzten sechs Jahren. Ein neuer Rekord wurde in der Finalserie aufgestellt: 34.429 Zuseher ließen sich die packenden Duelle zwischen den spusu Vienna Capitals und dem EC-KAC nicht entgehen.  
 
Ausgeglichenheit und Spannung bis zur letzten Sekunde wurde den Fans oft geboten, endeten doch 42 Prozent aller Spiele mit nur einem Tor Differenz. Im Playoff stieg dieser Wert sogar auf 56 Prozent. Die 15 Verlängerungen im Playoff bedeuteten nicht nur einen neuen internen Rekord, auch im internationalen Vergleich liegt die Liga damit an erster Stelle. Das längste Spiel der Playoff-Geschichte zwischen Bozen und Klagenfurt startete am 15.3.2019 und ging sogar bis nach Mitternacht (3:4 nach 120:53 Minuten).
 
Erfolge in der Champions Hockey League
Der EC Red Bull Salzburg setzte mit dem Halbfinaleinzug in der Champions Hockey League ein dickes Ausrufezeichen. Durch die weiteren guten Ergebnisse der spusu Vienna Capitals und des HCB Südtirol Alperia beendete die Erste Bank Eishockey Liga die CHL-Saison hinter Schweden und der Schweiz auf Rang drei. Trotz der starken internationalen Auftritte werden die Salzburger in der kommenden CHL-Saison erstmals nicht vertreten sein. Ihre Premiere auf der großen europäischen Eishockey-Bühne feiern hingegen die Moser Medical Graz99ers. Mit dem Sieg in Grunddurchgangsphase 1 lösten die Steirer als erstes Team das CHL-Ticket. Die spusu Vienna Capitals qualifizierten sich als Sieger der Pickround für die Königsklasse. Komplettiert wird das Österreich-Trio vom EC-KAC. Der amtierende Meister kehrt nach einjähriger Pause auf die europäische Bühne zurück. 
 
Für diese drei Teams wird es bereits am Mittwoch den 22. Mai erstmals spannend, findet doch im Zuge der IIHF Weltmeisterschaft 2019 in Bratislava die Auslosung der Gruppenphase statt. 
 
Die Einzelkönner
Chris DeSousa war mit 83 Punkten Topscorer, mit 46 Treffern führte der Kanadier auch die Torschützenliste an. Die meisten Assists verbuchte einmal mehr John Hughes (52). Die Torhüter-Wertung gewann Klagenfurts Meistergoalie Lars Haugen mit einer Fangquote von 93,3% und einem GAA von 1,74. Teamkollege und Schütze des ‚championship winning goals‘ Adam Comrie war hingegen der meistbestrafte Spieler der Liga mit 129 PIM.
 
Endtabelle Erste Bank Eishockey Liga Saison 2018/19
1. EC-KAC *** 
2. spusu Vienna Capitals **
3. Moser Medical Graz99ers *
4. EC Red Bull Salzburg 
5. Fehervar AV19   
6. HCB Südtirol Alperia 
7. EHC LIWEST Black Wings Linz
8. HC Orli Znojmo
9. HC TWK Innsbruck „Die Haie“
10. EC Panaceo VSV
11. Dornbirn Bulldogs
 
Aus sportlichen Gründen hat Medvescak Zagreb ab der Zwischenrunde nicht mehr an der Meisterschaft teilgenommen
 
*** Erste Bank Eishockey League Champion 2018/19 sowie Österreichischer Eishockey-Meister und CHL-Teilnehmer 2019/20 
** Österreichischer Vizemeister 2018/19 und CHL-Teilnehmer 2019/20 
* CHL-Teilnehmer 2019/20 
 
 

Bilder


(. )

Maße Größe
Original x
Medium 1200 x
Small 600 x
Custom x