Meldung vom 12.09.2019

Pressekonferenz läutet vierte AHL-Saison ein

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Am Donnerstag kamen Spieler, Trainer und Funktionäre der Alps Hockey League in Kitzbühel zur Saisonstart-Pressekonferenz zusammen. Am Samstag startet die AHL mit 18 Teams aus drei Nationen in ihre vierte Spielzeit.

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Das idyllische Ambiente von Kitzbühel bildete am Donnerstag den würdigen Rahmen für die Auftaktpressekonferenz der Alps Hockey League. In der abgelaufenen Spielzeit krönte sich HK Olimpija Ljubljana nach einem tollen Comeback in der Finalserie gegen den HC Pustertal zum dritten Liga-Champion, dem ersten aus Slowenien. „Wir haben über die gesamte Saison viele großartige Spiele gesehen, die Finalserie hat dann noch einmal alles übertroffen. Für die slowenischen Teams war es eine sehr erfolgreiche Saison. Am wichtigsten ist, dass Olimpija den Titel mit einheimischen Spielern gewonnen hat. Das war unser Ziel, als wir den Vertrag zur Alps Hockey League mit den anderen Verbänden unterschrieben haben. Viele Teams sind auf einem ähnlich starken Niveau, das macht die Liga für Fans und Sponsoren noch interessanter“, berichtete Dejan Kontrec, Mitglied des AHL Board of Governors und Vertreter des slowenischen Eishockeyverbandes zu Beginn der Pressekonferenz. Der italienische BOG-Vertreter Tommaso Teofoli zeigte sich mit der Entwicklung der Liga ebenfalls erfreut und strich einen wichtigsten Punkt für den eigenen Verband heraus: „Die Olympischen Winterspiele 2026 im eigenen Land sind ein neues Ziel für uns. Die jungen Spieler müssen an sich glauben und Erfahrungen sammeln. Das ist unsere große Chance als italienische Eishockey-Familie. Die Alps Hockey League ist perfekt für uns.“

Linz und Wien treten der Liga bei
18 Teams nehmen das Titelrennen in Angriff. Sowohl sieben italienische als auch österreichische Vereine und die beiden slowenischen Vertreter der letzten Saison haben ihre Teilnahme in der Saison 2019/20 bestätigt. Mit den Steel Wings Linz und Vienna Capitals Silver kommen nun zwei neue Teams aus dem Osten Österreichs dazu. „Wir sind sehr glücklich, dass neun österreichische Vereine an der Meisterschaft teilnehmen. Die Alps Hockey League hat unsere vollkommene Unterstützung. Diese Liga bringt Entwicklung für alle, jeder profitiert davon“, ist Gernot Mittendorfer, Präsident des Österreichischen Eishockeyverbandes, überzeugt davon, dass ein neues Kapitel zu der Erfolgsgeschichte hinzugefügt wird. Die beiden Liga-Neuzugänge aus Linz und Wien starten am Samstag – dem ersten Spieltag der neuen Saison - mit Heimspielen in die AHL-Premiere. Während der amtierende Meister aus Ljubljana den EC-KAC II empfängt, reist Vizemeister HC Pustertal zur VEU Feldkirch.

Die Saison wird in drei Phasen unterteilt. In der Regular-Season spielen die 18 Teams jeweils zwei volle Runden gegeneinander. Nach 34 Spielen pro Team qualifizieren sich die Top-6 Mannschaften für die Master Round und haben damit ihr Playoff-Ticket bereits gelöst. Die Teams auf den Plätzen 7-18 werden in der Qualification Round in zwei Gruppen zu je sechs Teams aufgeteilt. Die jeweiligen Sieger dieser beiden Gruppen komplettieren die Playoffs 2020.

Highlight-Videos von jedem Spiel
Der Medienwert der Alps Hockey League betrug in der vergangenen Saison 3,6 Millionen Euro und auch die Zuschaueranzahl stieg abermals weiter an. Mit mehr als 300.000 Fans in den Eisarenen wurde der Rekord des Vorjahres um weitere 14% übertroffen. Um noch mehr Zusehern das Alps Hockey League–Erlebnis nahezubringen, wird das digitale Angebot für die kommende Saison weiter ausgebaut. Nachdem Live-Streams, Bewegtbilder und Highlights bereits verfügbar gemacht wurden, wird es ab der kommenden Saison Highlight-Videos von jeder Begegnung geben. „Der Medienwert und die Zuschauerzahlen entwickeln sich von Jahr zu Jahr deutlich nach oben. Die Liga gibt dabei das Gerüst für die Klubs vor, die dieses bestmöglich nützen. Immer mehr Klubs bedienen sich der Möglichkeit des Live-Streamings und wir freuen uns , nun Highlight-Videos von jedem einzelnen Spiel anbieten zu können. Wir investieren in den Bereich der Bewegtbilder, um unser Produkt weltweit präsentieren zu können. Wir befinden und definitiv am richtigen Weg“, erklärte Christian Feichtinger, Commissioner der Alps Hockey League.

Kleine Änderungen im Reglement
Da die Liga und ihre Teams mit den Regelinterpretation in der vergangenen Saison sehr zufrieden waren, wurde nur an kleinen Schrauben gedreht. So wurde die Boarding-Strafe von automatischen 2 plus 2 Strafminuten auf 2 Minuten oder 5 Minuten plus Spieldauer geändert. Im Playoff kommt es zu einer Änderung der Overtime-Regelung. Mit Ausnahme von Entscheidungsspielen wird ab der zweiten Verlängerung nun 3-gegen-3 statt mit jeweils fünf Spielern gespielt.


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