Meldung vom 14.04.2019

Capitals gehen in der Finalserie in Führung

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Die spusu Vienna Capitals konnten nur eineinhalb Tage nach Spiel sieben gegen Salzburg auch Spiel eins der Finalserie gegen den EC-KAC mit 3:2 nach Verlängerung gewinnen. Matchwinner war Sondre Olden in Minute 65 mit dem 200. Playoff-Tor. Die Serie geht bereits am Dienstag in Klagenfurt weiter.

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Von möglicher Müdigkeit nach sieben kräfteraubenden Spielen gegen Salzburg war den spusu Vienna Capitals zum Finalauftakt gegen den KAC nichts anzumerken. Die Wiener präsentierten sich frischer, bissiger und aktiver als die Rotjacken, die nach dem Sweep gegen Graz davor lange Zeit zum Regenerieren hatten. So klopfte Sondre Olden schon nach knapp zwei Minuten erstmals bei KAC-Schlussmann Lars Haugen an. Klingeln sollte es erstmals in dieser Serie in Minute elf, prompt nachdem der KAC 190 Sekunden in Unterzahl überstanden hatte. Taylor Vause ließ man im Klagenfurter Drittel unbedrängt gewähren, dieser bedankte sich artig mit dem 1:0. Drei Minuten später lenkte Chris DeSousa die Scheibe haarscharf über die Linie. Der Rettungsversuch von Patrick Harand kam zu spät, der Treffer wurde nach Videostudium gegeben.
 
Ein ganz anderes Bild im Mitteldrittel: Der KAC schien nun richtig in diesem Finale angekommen, drückte seinerseits aufs Tempo. Das wurde auch rasch belohnt. Andrew Kozek schlenzte die Scheibe im zweiten Kärntner Powerplay zum 1:2 ins Kreuzeck (23.). Es sollte sich in der Folge ein wilder Schlagabtausch in Wien einstellen. Chancen gab es hüben wie drüben, doch Haugen und sein Pendant, JP Lamoureux, blieben bis zum zweiten Kabinengang auf dem Posten. Die größte Möglichkeit hatte Vause, der in Unterzahl im Konter alleine auf das KAC-Tor stürmte, den Abschluss jedoch über das Gehäuse setzte.
 
Der KAC konnte nach dem Anschlusstreffer im Mitteldrittel noch einen Gang zulegen. Nick Petersen stand nach sehenswerter Passstafette von Patrick Harand und Mitch Wahl im Slot goldrichtig und zimmerte den Puck unter die Latte (49.). Die Caps waren nun mit Verteidigen beschäftigt, Verschleißerscheinungen machten sich bemerkbar. Schier aus dem Nichts hatten kurz vor Ende jedoch Peter Schneider und Chris DeSousa auf dem Blatt, doch Haugen blieb einmal mehr Herr der Lage (57.). So sollte eine Overtime über Sieg und Niederlage entscheiden.
 
Und da schlug wieder einmal Sondre Olden zu: Nach Klagenfurter Stellungsfehler versenkte der Norweger die Scheibe flach im kurzen Eck (65.) und brachte Wien in der Serie in Führung. Es war zudem das 200. Playoff-Tor dieser Saison. Am Dienstag geht es in Klagenfurt weiter.
 
Erste Bank Eishockeyliga, 1. Finale:
spusu Vienna Capitals – EC-KAC 3:2 n.V. (2:0, 0:1, 0:1, 1:0)
Referees: M. NIKOLIC, SMETANA, Kontschieder, Zgonc, Zuschauer: 5.550
Tore VIC: Vause (11.), DeSousa (14.), Olden (65.)
Tore KAC: Kozek (23./PP1), Petersen (49.)
 
Stand in der “Best-of-seven”-Serie VIC-KAC: 1:0
 

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